| 1880 |
Im Archiv der Stadt Neustrelitz findet sich die
älteste Erwähnung zur Hafenbahn mit dem Datum vom 27. September.
Unternehmer schlagen dem Magistrat vor, eine Verbindungsbahn vom Hafen
zum Bahnhof zu bauen. |
| 1881 |
Die Hohe Großherzogliche Regierung und der hiesige Handelsverein werden miteinbezogen. |
| 1899 |
Der Regierungsbaumeister G. Küchler aus
Hohenlimburg i. W. bietet sich bereits für den Bau der Hafenbahn
Neustrelitz an. |
| 1916 |
Der Handelsvereins drängt den Magistrat eine Kommission zu bilden. |
| 1917 |
Der Magistrat fragt bei der Mecklenburgischen
Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft an, ob diese den Bau der
Hafenbahn planen und ausführen könne. |
| 1921 |
Der Rat der Landeshauptstadt Neustrelitz bemüht
sich um finanzielle Unterstützung durch das Land und das Reich,
ohne Erfolg. |
| 1922 |
Laut Projekt soll das Hafenbahngleis immer noch in das Gleis nach Rostock einmünden. |
| 1925 |
Die Reichseisenbahn, die
Landesregierung und auch die Mecklenburgische
Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft interessieren sich
verstärkt für die Hafenbahn. |
| 1927 |
Im März beginnt die Mecklenburgische Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft mit dem Bau der Hafenbahn. Am 6.
Dezember 1927 wird der Betrieb auf der Hafenbahn aufgenommen. |
| 1934 |
Das zum Sportlager verlegte Gleis wird der Hafenbahn zugeordnet. |
| 1935 |
Die Hafenbahn wird bis zur neu errichteten Kaserne an der Penzliner Chaussee verlängert. |
| 1941 |
Die Mecklenburgische Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft und
damit die Hafenbahn gehen auf staatlichen Druck an die Deutsche
Reichsbahn. |
| 1989 |
Die Hafenbahn erreicht die größte Ausdehnung und das größte Transportaufkommen:
über 20 Anschließer, 19 Weichen, 11 Gleissperren, 12 Anschlußgleise, 42 Wagen/Tag |
| 1993 |
Die Deutsche Reichsbahn einschließlich der Hafenbahn wird Eigentum der Deutschen Bahn AG. |
| 2000 |
Der neu gegründete Verein "Hafenbahn Neustrelitz e. V." übernimmt ab km 1,2 den Betrieb der Hafenbahn |